
Das Gebäude des Museums am Ende der Welt ist das Sinnbild für Feuerlands Geschichte und Natur.
Das Museum am Ende der Welt begann seine Laufbahn 1979 in dem ehemaligen Gebäude der Nationalbank in der Avenida Maipú 177. Die Bank hatte im Vorjahr dieses historische Gebäude an
das Museum abgetreten, und somit die Voraussetzung dafür geschaffen, daß die historische Vereingigung HANIS (Historia, Antropología y Naturaleza de las Islas del Sud y Antártida / Geschichte, Anthropologie und Natur der Inseln des Südatlantiks und der Antarktis), gegründet 1973, ihren Bemühungen zur Erhaltung des historischen Erbes einen angemessenen Rahmen geben konnte. Diese Zielsetzung schlug sich auch in dem Erlaß Nr. 621 vom 17. Mai 1979 der feuerländischen Regierung nieder, in dem die Gründung einer Kommission mit beratendem Charakter für das neu geschaffene Regionalmuseum gefordert wurde. Besagte Kommission sollte neben der Planung und Koordinierung der Aktivitäten des Museums, der neuen Institution eine Richtung geben und dafür sorgen, daß ein hohes wissenschaftliches und technisches Niveau in den Unternehmungen des Museums gewährleistet sei. Im Artikel 3 desselben Erlasses wird die Vereinigung HANIS, mit diesen Aufgaben betraut und zur "Institution benannt, die sich nicht nur für die Verwaltung des Fonds für das Museum verantwortlich zeichnet, sondern auch im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten für die Durchführung von Forschungsprojekten in Zusammenarbeit und zur Unterstützung des Museums zuständig ist".
Von jenem Zeitpunkt an, arbeiteten das Museum am Ende der Welt und die Vereinigung HANIS gemeinsam daran, das historische Erbe Feuerlands zu erhalten und in seiner Gesellschaft ein Geschichtsbewußtsein zu entwickeln, daß der Entwurzelung der Bevölkerung entgegenwirkt. Jetzt, nur drei Jahre von der Jahrtausendwende entfernt, haben sie einen neuen Weg gefunden, sich über diese Seiten ins Bewußtsein breiterer Kreise von Interessenten und Freunden der Geschichte Feuerlands zu bringen, die gern mehr über ihre Aktivitäten wissen möchten. Der Direktor des Museums ist Herr Oscar P. Zanola.-
Dieses Gebäude diente von 1915 bis 1978 als Zweigstelle
der Nationalbank Argentiniens in Ushuaia. Von 1979 an
arbeiten hier das Museum am Ende der Welt und die
Vereinigung HANIS gemeinsam daran, das feuerländische
Kulturgut zu erhalten.
Laserre am 12. Oktober 1884 USHUAIA genannt. Das Präsidium und Gefängnis bestanden auf der Insel für etwas mehr als 50 Jahre (1896-1947). Unter den berüchtigsten Gefangenen befanden sich der Anarchist Simon Radowitsky und der Mörder Cayetano Santos Godino, auch der "Kurze mit den großen Ohren" genannt. Zu den politischen Gefangenen zählte auch der Schriftsteller Ricardo Rojas, der infolge des Staatsstreiches zum Sturz Präsidents Hipólito Yrigoyens 1930, 1934 eine zeitlang hier einsaß. Ausserdem wird vermutet, daß der berühmte Tangosänger Carlos Gardel für eine zeitlang "Gast" im Gefängnis gewesen sein soll, wofür es bislang allerdings keine Beweise gibt.-
Kleidung der Strafgefangenen und Wärter des Präsidiums von Ushuaia, das für mehr als fünfzig Jahre die Geschicke Feuerlands bestimmte.
nach Feuerland und ließ sich im "Páramo", im Norden der Isla Grande von Feuerland bei San Sebastian nieder, um sich der Ausbeutung der schwermineralienhaltigen Sande der feuerländischen Küsten zu widmen.
Zu den Kuriosa seines Lebens gehören die Prägung eigener Münzen und Briefmarken sowie die Aufstellung einer kleinen, privaten Armee, nach preußischem Stil. Die kleine Schar Bewaffneter sollte die Goldsucher vor allem vor Strauchdieben und anderen Goldsuchern in einer gestzlosen Zeit schützen. 

